Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von 20.000,00 Euro – Verzögerte Diagnosestellung eines Ohrspeicheldrüsentumors

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schadensersatz -Schmerzensgeld. In einem bereits im Sommer 2017 gefertigten CT und MRT war in der linken Ohrspeicheldrüse eine etwa 1,2 cm große Raumforderung deutlich erkennbar, die dringend einer weiteren Abklärung, insbesondere eine Probeentnahme bedurft hätte. Dieser Befund wurde behandlungsfehlerhaft verkannt und die Diagnosestellung um etwa einundeinhalb Jahre verzögert. Wäre […]

Gerichtlicher Vergleich vor dem Landgericht Hechingen: Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt € 35.000,00 – Landgericht Hechingen, Az.: 1 0 285/16

Versicherungsrecht – Berufsunfähigkeitsversicherung Unser Mandant litt an einem „Bournout“. Der Versicherte verweigerte jegliche Zahlungen aus dem Versicherungsvertrag, da das Vorliegen einer zumindest 50-prozentigen Berufsunfähigkeit nicht bewiesen sei. Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht Hechingen konnte sich der Klägervertreter, Fachanwalt für Medizinrecht Maximilian Adelung, nach längeren Verhandlungen mit der Gegenseite auf eine vergleichsweise Zahlung iHv. € 35.000,00 einigen.

400.000,00 Euro Vergleichssumme für unseren Mandanten vor dem Landgericht Konstanz – Nichtreaktion auf Kompression des Duralsacks führt zu Querschnitt.

Medizinrecht – Arzthaftung – grober Behandlungsfehler– Schmerzensgeld  Der Kläger wurde wegen Rückenschmerzen bei den Beklagten vorstellig. Unter der Diagnose einer lumbalen Spinalkanalstenose LWK3/4, LWK4/5, LWK5/SWK1 mit punktum maximum bei LWK3/4 sowie einer aktivierten Osteochondrose bei LWK3/4 wurde bei dem Kläger am 13.08.2019 eine knöcherne Dekompression des Spinalkanals LWK3/4 LWK4/5, LWK5/SWK1 von links mit Anlage Interbondycage […]

Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von 15.000,00 Euro – Brandverletzung bei primärer Sectio

Medizinrecht- Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schadensersatz-Schmerzensgeld. Bei unserer Mandantin wurde eine primäre Misgav-Ladach-Sectio bei Beckenendlage durchgeführt. Im Rahmen der Sectio kam es zu einer 15 cm x 10 cm großen Brandwunde im Steißbereich. Das Risiko, das sich bei der Patientin verwirklicht hat, stammt vielmehr aus einem Bereich, dessen Gefahren ärztlicherseits objektiv voll ausgeschlossen werden können […]

Zahlung einer Gesamtabfindung in Höhe von 10.000,00 Euro im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs wegen Verkennung eines septischen Krankheitsbildes und damit einhergehender Behandlungsverzögerung von 48 Stunden

Medizinrecht – Arzthaftung – vermeidbarer Diagnosefehler – Schadensersatz – Schmerzensgeld  Unsere Mandantin hatte sich mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schüttelfrost sowie Fieber in der Notaufnahme der Anspruchsgegnerin vorgestellt. Vor Ort wurde dann zudem eine Schwellung des Lymphpaketes unter der Achsel festgestellt. Trotz des Vorliegens dieser Symptome wurde unserer Mandantin lediglich Novalgin verschrieben, sodann wurde sie in […]

Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von 22.000,00 Euro nach fehlerhafter Implantation einer Hüft-Totalendoprothese

Medizinrecht – Arzthaftung – Häufung von Behandlungsfehlern führt zur Annahme eines groben Behandlungsfehlers  – Schadensersatz – Schmerzensgeld  Aufgrund einer diagnostizierten viertgradigen Coxarthrose rechts sowie einer drittgradigen Coxarthrose links wurde bei unserem Mandaten eine Hüft-TEP implantiert. Bereits unmittelbar postoperativ zeigte sich ein varisches Abkippen des Schaftes sowie massive Beschweren und eine Schaftlockerung. Trotzdem wurde die Vollbelastung […]

43.000,00 Euro Vergleichssumme für unseren Mandanten vor dem Landgericht Duisburg (4 O75/23) – rechtswidrige Eingriffserweiterung

Medizinrecht – Arzthaftung – unzureichende Befundauswertung – Schmerzensgeld Der Kläger befand sich bei der Beklagten für eine Harnröhrenschlitzung in Behandlung. Präoperativ wurde ihm der charakteristische Operationsverlauf einer Harnröhrenschlitzung und deren mögliche Risiken erklärt. Aufgrund der ausgeprägten Striktur gestaltete sich der Eingriff erschwert, es wurde intraoperativ ein SPDK eingelegt und eine Blasenhalsresektion vorgenommen. Seit dem operativen […]

Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von 100.000,00 Euro – Fehlerhaft durchgeführte Thorakotomie

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schadensersatz – Schmerzensgeld. Der Erblasser wurde am 14.07.2021 in einer Klinik in München wegen des Verdachts auf einen Tumor im unteren rechten Lungenlappen stationär aufgenommen. Die daraufhin veranlasste Biobsie bestätigte den Tumorverdacht, sodass noch am Tag der Aufnahme, dem 14.07.2021, der gesamte untere Lungenlappen rechts operativ entfernt wurde. Intraoperativ […]

33.000,00 Euro Vergleichssumme für unsere Mandantin nach zu spät erkannter Nachblutung aus einer Leberarterie mit nachfolgendem hämorrhagischem Schock, Landgericht München I, 9 O 1663/22.

Medizinrecht – Arzthaftung – unterlassene Befunderhebung – Schmerzensgeld  Unsere Mandantin stellte sich zur laparoskopischen Leberteilresektion mit Cholezytektomie bei der Beklagten vor. Postoperativ bemerkte unsere Mandantin bereits im Aufwachraum starke Schmerzen im Oberbauch. Diese resultierten, wie sich später herausstellte, aus einer nicht verschlossenen Leberarterie, welche innere Blutungen verursachte. Da die Schmerzen schlimmer wurden, meldete unsere Mandantin […]

85.000,00 Euro Schadensersatz für unsere Mandantin vor dem Landgericht München I (9 O 9960/20) nach fehlerhafter plastisch-chirurgischer Behandlung

Medizinrecht – Arzthaftung – fehlerhafte Schönheitsoperation – Schadensersatz – Schmerzensgeld  Bei unserer Mandantin wurde durch den Beklagten eine Bauchdeckenstraffung, eine Nasenkorrektur sowie eine Lidstraffung und ein Face-/Stirnlift durchgeführt. Im Rahmen des Gerichtsverfahrens wurden seitens des beauftragten Sachverständigen Aufklärungsfehler sowie -teils grobe- Behandlungsfehler bestätigt: Bezüglich des Eingriffs im Gesicht sowie hinsichtlich der Bauchdeckenstraffung wurde unsere Mandantin […]