30.000,00 Euro Vergleichssumme wegen Befunderhebungsfehler nach laparoskopischer Sigma/Rektumresektion

Medizinrecht – Arzthaftung – Befunderhebungsfehler – Schadensersatz – Schmerzensgeld  Bei unserer Mandantin war unter der Diagnose Sigmastenose eine laparoskopische Sigma bzw. Rektumresektion durchgeführt worden. In der angelegten intraabominellen Drainage wurde postoperativ Luft beschrieben. Dies legt grundsätzlich den Verdacht auf eine Hohlorganperforation nahe. Gleichwohl wurden seitens der Behandler keine weiteren Maßnahmen ergriffen wie etwa eine Verlaufskontrolle […]

Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von 22.000,00 Euro nach fehlerhafter Implantation einer Hüft-Totalendoprothese

Medizinrecht – Arzthaftung – Schadensersatz – Schmerzensgeld  Aufgrund einer diagnostizierten viertgradigen Coxarthrose rechts sowie einer drittgradigen Coxarthrose links wurde bei unserem Mandaten eine Hüft-TEP implantiert. Bereits unmittelbar postoperativ zeigte sich ein varisches Abkippen des Schaftes sowie massive Beschweren und eine Schaftlockerung. Trotzdem wurde die Vollbelastung des übergewichtigen Patienten fortgeführt. 10 Wochen später erfolgte eine Revisionsoperation […]

Befunderhebungsfehler – Todesfolge – Abfindungsvergleich – Unterhaltsschaden

Aufgrund unterlassener Befunderhebung durch den Hausarzt wurde bei der 36- jährigen Patientin eine Lungenentzündung bzw. ein Pleuraempyem erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung diagnostiziert, weswegen die Patientin nach ca. 4 Wochen verstarb. Nachdem ein außergerichtlich eingeholtes Sachverständigengutachten den Behandlungsfehlervorwurf eindeutig bestätigte, machten die Erben eigene und ererbte Schadensersatzansprüche, insbesondere in Form von Schmerzensgeld, Beerdigungskosten und Unterhaltsschäden, geltend. Da […]

Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von 40.000,00 Euro – behandlungsfehlerhaft nicht erkannte Volkmann Fraktur.

Medizinrecht- Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler- Schadensersatz-Schmerzensgeld. Unser Mandant hatte einen Sportunfall. Noch am selben Tag wurde im Krankenhaus eine Marknagelosteosynthese der Tibia durchgeführt. Postoperativ wurde festgestellt, dass ein weiterer Bruch vorhanden war, sodass drei Tage später ein Wechsel des distalen Verriegelungsbolzen sowie eine zusätzliche Verschraubung des Volkmann -Dreiecks erfolgte. Rund vier Wochen später stellte sich unser […]

60.500,00 Euro Vergleichssumme für unseren Mandanten vor dem Landgericht Stuttgart (20 O 313/21) nach zu spät erkannter Peritonitis

Medizinrecht – Arzthaftung – unzureichende Befundauswertung – Schmerzensgeld  Unserem Mandanten musste bei der Beklagten der rechte Unterschenkel amputiert werden bei Z.n. linksseitiger Unterschenkelamputation. Im postoperativen Verlauf zeigte sich eine ausgeprägte Koprostase. Zum Ausschluss eines Ileusbildes erfolgte die konsiliarische Vorstellung unseres Mandanten in der Viszeral- und Allgemeinchirurgie. Bei weiterhin unklarem Infektfokus und steigenden Infektparametern erfolgte eine […]

Außergerichtliche Einigung: Haftpflichtversicherung zahlt 140.000,00 Euro

Medizinrecht – Behandlungsfehler – Lymphknotenprobeexision – Schadensersatz Bei der Patientin wurde eine Lymphknotenprobeexision im Achselbereich vorgenommen. Eine medizinische Indikation für die operative Lymphknotenentfernung bestand bei deutlicher Befundverbesserung unter medikamentöser Therapie bei nicht mehr nachweisbarer Leukozytose nicht. Während des Eingriffs wurde der N. accessorius verletzt. In der Folge kam es zu einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen […]

40.000 Euro Schmerzensgeld nach fehlerhafter OP-Lagerung (Erblindung)

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Vollbeherrschbares Risiko: In unserem aktuellen Fall ist unser Mandant aufgrund eines Behandlungsfehlers auf einem Auge erblindet. Bei unserem Mandanten wurde eine Wirbelsäulen-Operation (Mikrochirurgische interlaminäre Fensterung und Dekompression) vorgenommen. Während dieses Eingriffs wurde der Patient jedoch fehlerhaft gelagert. Da der Eingriffs in Bauchlage durchgeführt wurde, kam es zu permanenten Druck […]

Mandantin erhält Schmerzensgeld und Schadensersatz nach Peritonitis Vergleich vor dem Oberlandesgericht Dresden, Az.: 4 U 1455/18 (Vorinstanz: Landgericht Leipzig 08 O 3877/15)

Arzthaftungsrecht – Berufung – Schmerzensgeld – Peritonitis – Behandlungsfehler Unsere Mandantin litt unter einer schwerer Endometriose. Nach diagnostizierter Zyste am Eierstock sollte diese im Rahmen einer Bauchspiegelung entfernt werden. Postoperativ verschlechterte sich der Zustand der Klägerin. Auf pathologischeSymptome mit stark erhöhten CRP-Werten, prallem und schmerzhaftem Abdomen, wurde zunächst nicht reagiert und es wurden keine Befunde […]

Behandlungsfehler bei Umstellungsosteotomie

Medizinrecht – Arzthaftung – fehlerhafte Hüftoperation/Umstellungsosteotomie – Schadensersatz Bei der Patientin besteht eine angeborene Hüftdysplasie. Auf ärztliches Anraten wurde eine intertrochantäre Umstellungsosteotomie vorgenommen. Nach der Operation traten starke Schmerzen auf und es zeigte sich eine Beinlängendifferenz. Der gerichtlich bestellte Gutachter bestätigte eine fehlerhafte Operationsplanung: Der für die operative Planung wesentliche CCD-Winkel wurde fehlerhaft (nur) durch […]

45.000 Euro Schmerzensgeld nach fehlerhafte Leistenoperation (Absterben des Hodens)

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Unser Mandant wurde aufgrund eines Leistenbruches auf der rechten Seite operiert. Der behandelnde Arzt hat fehlerhaft angenommen, dass der rechte Hoden des Mandanten bereits entfernt wurde. Daher hat dieser den Spalt in der Leiste bei der OP komplett verschlossen, so dass der Hoden abgestorben ist. Unserem Mandanten wurde jedoch in […]