Arzthaftungsrecht – Berufung – Schmerzensgeld Im Rahmen eines Sehschärfentests diagnostizierte der Beklagte bei dem damals 21-jährigen Kläger ein Glaukom und verschrieb ihm das Medikament Lumigan. Letztendlich stellte sich die Diagnose drei Jahre später als falsch heraus. Durch die Medikation litt der Kläger über Jahre hinweg an Migräneschmerzen. Das LG München I wies die Klage vollumfänglich […]
Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schmerzensgeld Aufgrund von starken Schulter- und Nackenschmerzen unterzog sich die Klägerin einer CT- und MRT-Untersuchung, die der Beklagte als Radiologe befundete. Dieser übersah die auf fast 20 % der Bilder erkennbare Metastase des bestehenden Mammakarzinoms in der rechten Brust. In der Folge kam es zu einer verzögerten Diagnose des Brustkrebs von […]
Medizinrecht – Behandlungsfehler – Schadensersatz – Patientenanwalt Unser Mandant stellte sich wegen Schmerzen in den Beinen bei seinem Hausarzt vor, während der Untersuchung konnte keinen Puls im Bein gefühlt werden und es wurde eine peripheren arteriellen Verschlusskrankheit Stadium III diagnostiziert. Der Dringlichkeit entsprechend überwies der Arzt den Patienten noch am gleichen Tag in eine Klinik. […]
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Nach einer Operation im Bauchbereich wurde bei unserer Mandantin eine große medizinische Klammer vergessen. Es handelte sich hierbei um ein sogenanntes vollbeherrschbares Risiko, da dies nicht vorrangig aus den Eigenheiten des menschlichen Organismus erwächst, sondern aus einem Bereich stammt, dessen Gefahren ärztlicherseits voll ausgeschlossen werden können. Bei der Mandantin musste […]
Medizinrecht – Behandlungsfehler – Schadensersatz – Patientenanwalt Bei unsere Mandantschaft wurde eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt, wodurch es in der Folge zu einer Perforation in der Schlagader kam. Unsere Mandantschaft befand sich daraufhin in Lebensgefahr und musste notoperiert werden. Nach zunächst negativem außergerichtlichem Gutachten hat der gerichtliche Sachverständige vor dem Landgericht Wuppertal festgestellt, dass die Herzkatheteruntersuchung nicht […]
Versicherungsrecht – Krankenversicherung – Leistungsablehnung Die private Krankenversicherung unseres Mandanten verweigerte die Erstattung der Kosten einer durchgeführten Lasik-Operation mit der Begründung, dass diese nicht notwendig gewesen und somit in der Folge auch nicht erstattungsfähig sei. Nach Ansicht des BGH ist jedoch im Allgemeinen von einer medizinischen Notwendigkeit der Behandlung auszugehen, wenn die Behandlungsmethode dazu geeignet […]
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Bei der Klägerin wurde eine Punktion mit Spritzenwechsel im Kniegelenk durchgeführt. Der beklagte Orthopäde verwendete dabei weder sterile Handschuhe noch einen Mundschutz, obwohl die Leitlinien dies vorschreiben. Zudem wurde die Klägerin nicht über Risiken sowie Behandlungsalternativen aufgeklärt. In der Folge kam es bei der Klägerin aufgrund Keimbefalls zu einer Knorpelschädigung […]
Der Patient ließ bei einem Augenarzt einen refraktiven Linsenaustausch vornehmen. Bereits nach der Operation am linken Auge teilte der Patient dem behandelndem Arzt mit, dass er außer gelblicher Farbe nichts mehr sehe. Dennoch nahm der Behandler noch am selben Tag auch die Operation des rechten Auges vor. Bei einem Kontrolltermin kam heraus, dass es auf dem linken […]
Medizinrecht – Arzthaftung – Verbrennungen – vollbeherrschbares Risiko Während einer Knieoperation erlitt unsere Mandantin aufgrund der Nutzung von monopolarem HF-Strom Verbrennungen 2.-3. Grades im Glutealbereich. Im vorliegenden Fall wurde von den behandelnden Ärzten des Klinikums nicht mit der gebotenen Sorgfalt vorgegangen, so dass es bei unserer Mandantin während der Operation zu der Verbrennung mit akuten […]
Versicherungsrecht – Unfallversicherung – Ausschluss Leistung wegen Trunkenheit- Unfall außerhalb des Straßenverkehrs Unser Mandant ist Versicherungsnehmer einer privaten Unfallversicherung. Bei einem häuslichen Sturz erlitt er u.a. eine gravierende Hirnblutung, welche zu einer dauerhaft schweren Hirnfunktionsstörung und erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen führte. Der Unfallversicherer lehnte die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag ab, da zur Zeit des Unfalls eine alkoholbedingte […]