Geschädigte Patientin erhält Schadensersatz in Höhe von 120.000,00 Euro

Unserer Mandantin wurde eine Oberflächenknieprothese mit Patellaersatz implantiert. Postoperativ entwickelte sich ein Kompartmentsyndrom des rechten Unterschenkels, das – wie sich später herausstellte – auf eine intraoperative Verletzung der Arteria poplitea zurückzuführen war. Trotz gravierender Symptomatik erfolgte die Diagnose Stellung mit erheblicher zeitlicher Verzögerung, sodass der Unterschenkel unserer Mandantin letztendlich nicht mehr zu retten war und […]

83.000 Euro wegen zeitlich verzögerter Behandlung eines Nierentumors

Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler – Schmerzensgeld: Trotz erneutem Auftreten von Blut im Urin und einem auffälligen Nierenbefund in der Sonographie wurde es von der behandelnden Klinik unterlassen, weitergehende Untersuchungen in Bezug auf die Nieren durchzuführen. Dadurch wurde der Nierentumor erst mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung erkannt. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu einer Metastasierung in […]

Außergerichtliche Einigung in Höhe von 175.000,00 Euro

Unser Mandant unterzog sich einer Operation im Bauchbereich, in deren Rahmen es zu einem Thermoschaden im Bereich des Colon transversum kam. Den gravierenden postoperativen Symptomen wurde ärztlicherseits nicht hinreichend nachgegangen, sodass sich bei unserem Mandanten eine fibrinöse 4- Quadranten- Peritonitis entwickelte, die eine sofortige Operation erforderlich machte. Im weiteren Verlauf trat das Vollbild einer Sepsis […]

Gerichtlicher Vergleich. Mandant erhält nach verspäteter Diagnose und Behandlung einer Hirnblutung 265.819,30 Euro

Landgericht Landshut Az.: 41 O 2410/17 Medizinrecht – Arzthaftung – Hirnblutung – unterlassene Befunderhebung Bei unserem Mandanten kam es durch eine unterlassene Befunderhebung in Form eines unterlassenen CT zu einer verspäteten Diagnose und Behandlung einer Hirnblutung. Nach einem nächtlichen Sturz mit einer blutenden Wunde sowie kurzer Bewusstlosigkeit erfolgte bei unserem Mandanten lediglich eine Wundversorgung sowie die stationäre Aufnahme. […]

Gerichtlicher Vergleich Landgericht München I (Az.: 9 O 4069/18). Patient erhält 71.177,00 Euro

Arzthaftungsrecht –  Behandlungsfehler – Fachanwalt für Medizinrecht Unser Mandant wurde mit akuten Bauchschmerzen bei dem Beklagten (Hausarzt) vorstellig. Im Rahmen des Klageverfahrens konnte nachgewiesen werden, dass es der Beklagte bei der Erstvorstellung, spätestens bei einer Vorstellung eine Woche darauf, fehlerhaft Unterlassen hat, notwendige Befunde, insbesondere ein Abtasten des Abdomens, einzuholen. Bei unserem Mandanten kam es zu einer perforierten […]

Private Berufsunfähigkeitsversicherung – Versicherung zahlt 45.000,00 Euro

Versicherungsrecht – Berufsunfähigkeit bei Selbstständigkeit – Berufsunfähigkeitsversicherung Unsere Mandantschaft, ein selbstständiger Koch mit eigener Pension und Restaurant, verlor aufgrund einer Covid-19 Infektion unter anderem seinen Geschmacks- und Geruchssinn.  Aufgrund der damit einhergehenden Beschwerden und den weiteren Long-Covid Symptomen war es ihm nicht mehr möglich, den alltäglichen Betrieb seiner Pension fortzuführen. Insbesonder war es durch die […]

Private Berufsunfähigkeitsversicherung – Vergleich vor dem Oberlandesgericht Nürnberg über 75.000,00 Euro

Versicherungsrecht – Berufsunfähigkeit – Berufsunfähigkeitsversicherung – Vergleich Unsere Mandantin beantragte Leistungen aus ihrer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung, da es ihr nicht mehr möglich war, ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mehr als 50 % auszuüben. Sie litt unter dauerhaften chronisch schmerzhaften Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich und Blockaden der Hals- und Brustwirbel. Sie litt ebenfalls unter Problemen mit den Ohren […]

12.000 Euro nach fehlerhafter Aufrechterhaltung der Blutleere

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler Unsere Mandantin wurde wegen eines in das umgebende Nagelbett eingewachsenen Fingernagels operativ behandelt. Zur Aufrechterhaltung der Blutleere im Finger wurde dem betroffenen Finger ein kurzer Gummischlauch angezogen. Der gegnerische Arzt entfernte nach der Operation behandlungsfehlerhaft den Gummischlauch nicht wieder. Als Folge des Behandlungsfehlers sind mehr als zwei Drittel des Mittelfingers unserer […]

Außergerichtlicher Vergleich in Höhe von € 160.000,00 – zu spät erkanntes Cauda-Syndrom bei 87-jähriger Patientin

Unsere Mandantin litt seit etwa 10 Jahren unter einer Claudicatio spinalis (Einengung des Wirbelkanals) mit ganz erheblichen Einschränkungen der Gehstrecke und der Lebensqualität. Es wurde daher die (relative) Indikation zur Durchführung eines Wahleingriffes im Sinne einer Dekompression LW 3/4 links gestellt. Drei Tage postoperativ zeigte sich eine lokale intraspinale Einblutung im Bereich LW 3/4, weshalb […]

539.712,00 € Vergleichssumme sowie lebenslange Rente für unseren Mandanten, Landgericht Berlin 7 O 56/21

Versicherungsrecht – Unfallversicherung – Leistungsablehnung – Vollinvalidität Unsere Mandantschaft zog sich nach einem Treppensturz folgende Verletzungen zu: Diffuses Hirnödem mit multifokalen, intrakraniellen Kontusionsblutungen nach Schädelhirntrauma, komplexer Verlauf mit anhaftenden erhöhten ICP-Werten notfallmäßig externe Ventrikel-Drainage sowie notfallmäßige Dekompressionskraniektomie. Respiratorische Insuffizienz, protrahiertes Weaning (10-11/2019) mit Dilatationstracheotomie (28.10.2019) Unser Mandant leidet infolge der unfallbedingten Verletzungen dauerhaft unter einer […]